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DIE GRÜNEN IM KREIS REUTLINGEN

Grüne Kreismitgliederversammlung

singleViewBei der Kreismitgliederversammlung, die am vergangenen Donnerstag im TSG-Sportheim stattfand, stand dieses Mal die Landespolitik im Vordergrund. Thomas Poreski zog Zwischenbilanz: 2 ½ Jahre Grün-Schwarz und 7 ½ Jahre Regierungsbeteiligung. „Baden-Württemberg ist unter der grün-geführten Landesregierung ökologischer, sozialer und weltoffener geworden. Diesen Weg haben wir mit Grün-Rot begonnen und setzen ihn unter Grün-Schwarz konsequent fort“, gab Poreski einen Überblick. Anschließend ging er ins Detail:

„Wir haben dem Klimaschutz Gesetzesrang gegeben. Noch nie hat eine Landesregierung mehr in den Naturschutz investiert. Wir fördern umweltverträgliche Landwirtschaft und gestalten mit einem neuen Großen Verkehrsvertrag für den Regionalverkehr sowie mit Millionen zur Senkung der ÖPNV-Tarife den Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität. Wir schaffen mit 250 Millionen Euro jährlich mehr bezahlbaren Wohnraum. Wir setzen das Bundesteilhabegesetz im Sinne von Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen um. Wir haben eine engagierte Strategie gegen Extremismus und stärken die politische Mitwirkung und Bürger/innenbeteiligung auf allen Ebenen. Wir verbessern den Kinderschutz im ganzen Land und gestalten mit 1000 Integrationsmanager/innen ganzheitlich die Integration von Migrant/innen.“ 31000 Flüchtlinge seien in Baden-Württemberg inzwischen in Arbeit und Ausbildung. Und mit dem Pakt für frühkindliche Bildung und Betreuung sowie mit der Strategie „Quartier2020“ würden Kommunen dabei unterstützt, das Zusammenleben der Generationen so zu organisieren, dass sich die Menschen in einer offenen Gesellschaft zuhause fühlen können.

Die Unterschiede in der politischen Grundorientierung zwischen Grün und Schwarz seien herausfordernd, schafften aber auch Raum für neue Herangehensweisen und pragmatische Lösungen. „Wir zeigen, wie wirtschaftlicher Erfolg und Wohlstand mit Ökologie und Klimaschutz zusammengehen,“ meinte Poreski zum Ende seines Vortrags. Anschließend konnten die Mitglieder Fragen zur Landespolitik stellen und es wurde diskutiert.

Weiterer Programmpunkt der Kreismitglieder war die Delegiertenwahl für den Landesparteitag in Konstanz. Insgesamt vier Delegierte vertreten die Interessen des Kreisverbands Reutlingen.